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Diagnostik

Zu den Risikofaktoren der Inkontinenzentstehung gehören:

  • Belastungen für den Beckenboden (Schwangerschaft, Geburt, Übergewicht)
  • Vergrößerung der Prostata (bei Männern)
  • Wechseljahre (bei Frauen)
  • Schädigung des Rückenmarks
  • Multiple Sklerose
  • Chronische Verstopfung
  • Blasenentzündungen
  • Steinleiden
  • Tumore des Urogenitalsystem
  • Anwendung von Diuretika
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Akute Erkrankungen der Harnwege
  • Alterung
  • Parkinson-Krankheit
  • Alzheimer-Krankheit
  • Angeborene Fehlbindungen
  • Chirurgische Eingriffe
  • Schlaganfälle

Immer wenn Inkontinenz auftritt, soll man den Arzt besuchen und ihn über die erlittenen Krankheiten informieren. Der Arzt empfiehlt Fachuntersuchungen, bei denen eine Diagnose möglich ist. In der Tabelle unten wurden Untersuchungen dargestellt, die man zur präzisen Diagnostik des Patienten durchführt.

UntersuchungAnwendung
Blutanalyse Bestimmt chemische Substanzen im Blut und damit z.B. Funktionierung der Nieren
Harnanalyse Bestimmt, ob im Harn Bakterien, Blut, Leukozyten oder andere Substanzen auftreten.
Ultraschall Analyse des Harnwegesystems und anderer Organe in der Bauchhöhle
Zystoskopie Urologische Untersuchung der Harnblase und der Harnröhre (bei Männern) mit einem speziellen Endoskop (Zystoskop*), das in die Harnblase eingeführt wird.
*Währens der Untersuchung wird eine Lokalanästhesie, z.B. in Form eines Gels, angewendet
Untersuchung der Harnmenge in der Blase Bestimmt die Menge des Urins in der Harnblase nach der Blasenentleerung. Untersuchung mit Hilfe von Ultraschall oder mit einem Katheter.
Anstrengungsuntersuchung (sog. „Hustenprobe”) Bestimmt, ob es bei anstrengenden Tätigkeiten (Husten, Heben von schweren Gegenständen, Laufen, usw.) zum unkontrollierten Harnverlust kommt.
Urografie Eine radiologische Untersuchung mit Hilfe einer Konrastmittelapplikation zur Darstellung des Harnwegesystems und Feststellung der Harnsäuresteine.